Sven Winzenhoerlein

Bürgermeister für Höchberg

Der Kreisverband der Grünen Würzburg Land hielt seinen traditionellen Neujahrsempfang in diesem Jahr in Höchberg in der TG-Halle ab. Die Kreisvorsitzenden Jessica Hecht und Sven Winzenhörlein konnten über 200 Gäste aus Politik, Verbänden und Gesellschaft begrüßen. Auch örtliche Vereine wieder Heimat- und Trachtenverein, Verschönerungsverein und die Bürgerinitiative „Höchberg Leiser!“ waren vertreten, ebenso wie Landrat Eberhard Nuss.

Nach den drei unterfränkischen Grünen Landtagsabgeordneten Kerstin Celina, Patrick Friedl und PaulKnoblach sprachen die Grüne Landratskandidatin Karen Heußner und der Vorsitzende des gastgebenden Ortsverbandes der Höchberger Grünen und Bürgermeisterkandidat Sven Winzenhörlein Grußworte.

Als Gastredner referierte Professor Dr. Bernhard Schuldt vom Lehrstuhl für Botanki II der Universität Würzburg zum Thema "Der unterfränkische Wald in Zeiten des Klimawandels. Hat unser Wald in der vorhandenen Form eine Zukunft?". Nach seiner Aussage erleben wir gerade nach dem ersten Waldsterben in den 1980er Jahren ein „Waldsterben 2.0“. Wohingegen man beim ersten Waldsterben, das hauptsächlich durch Luftverschmutzung hervorgerufen wurde, noch mit relativ einfachen lokalen Mitteln eingreifen konnte. Katalysatoren in Autos und Filteranlagen bei Industrieanlagen dämmten die Luftverschmutzung nach und nach ein und der Wald konnte sich erholen. Seit einigen Jahren hat der Wald aber mehr und mehr mit Hitze- und Trockenstress zu kämpfen. Immer heißere und trockenere Sommer führen dazu, dass Bäume ihr Laub schon im September anwerfen, sich wegen anhaltender Trockenheit nicht mehr erholen und nach und nach absterben. Das Resümee von Professor Schuldt: Wir wissen schlichtweg nicht, ob unser Wald in der vorhandenen Form eine Zukunft hat. Der Wald muss „umgebaut“ werden, eine breite Anzahl hitzeresistenter Baumarten muss gepflanzt werden um zu sehen, welche dieser Arten dem Klimawandel gewachsen ist.

Nach dem Gastvortrag ehrten die Grünen zwei Urgesteine der Partei für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft. Der langjährige Kreisschatzmeister Fred Stahl und der ehemalige Kreisvorsitzende Christoph Trautner wurden für ihr Engagement mit einer Laudatio der Bezirksräte Christina Feiler und Gerhard Müller gewürdigt.

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