Sven Winzenhoerlein

Bürgermeister für Höchberg

Allgemein

Auf Einladung des Höchberger Grünen Bürgermeisterkandidaten Sven Winzenhörlein kam der Verkehrsexperte Niklas Dehne, Mitglied im Landesvorstand des VCD Bayern, Planer des BUSNETZ+ bei der WSB und Stadtratskandidat der Grünen in Würzburg, ins sehr gut besuchte Höchberger Kulturstüble. Dass das Thema „Straßenbahnerweiterung“ die Höchbergerinnen und Höchberger bewegt, war schon bei der Mainpost-Podiumsdiskussion zu spüren gewesen. „Pläne, eine Straßenbahn nach Höchberg zu bauen, gab es schon Anfang der 70er Jahre“, so Sven Winzenhörlein. „Angesichts des immer mehr zunehmenden Einpendelverkehrs in Richtung Würzburg ist es an der Zeit, diese Pläne endlich in die Realität umzusetzen.“ Niklas Dehne ging in seinem Vortrag auch darauf ein, dass es aus umweltpolitischer Sicht wichtig ist, auf ein Massenverkehrsmittel ohne Verbrennungsmotor umzustellen. Zudem kann ein schienengebundenes Verkehrsmittel mehr Menschen viel schneller ans Ziel bringen, fährt ruhiger und bietet somit mehr Komfort bei durchgehender Barrierefreiheit. Eine Straßenbahn bietet auch in finanzieller Hinsicht Vorteile: „Straßenbahnzüge sind im ersten Schritt in der Anschaffung teurer als Busse, haben aber bei guter Wartung eine um ein Vielfaches längere Lebensdauer.“, so Niklas Dehne. Dies sieht man in Würzburg an den Straßenbahnen aus den Siebzigern, die nur wegen fehlender Barrierefreiheit ausgemustert werden.

Die aktuellen Förderraten des Freistaates Bayern von 80-90% sind ebenfalls ein Anreiz schnell tätig zu werden.Beim von Niklas Dehne erarbeiteten und präsentierten Streckenvorschlag wird klar, dass die vorgestellte Strecke Würzburg Hauptbahnhof – Höchberg – Waldbüttelbrunn relativ einfach zu verwirklichen ist, ohne Grunderwerb von Privateigentümern und somit ohne langwierigen Verhandlungen oder gar Enteignungen und ohne Schaffung von Ausgleichsflächen weil man auf bestehenden Straßen bauen kann. Der bestehende Straßenraum bietet genügend Raum für immer mindestens eine Straßenbahnspur, wenn man mit Zweirichtungswägen fährt und Begegnungsspuren schafft. Um den Einpendelverkehr nach Würzburg abzufangen und den Umstieg auf die Straßenbahn zu ermöglichen stellt sich Sebastian Hansen, Grüner Bürgermeisterkandidat aus Waldbüttelbrunn, einen Pendlerparkplatz auf einer demnächst freiwerdenden Fläche an der B8 vor.

„Da wir alle wissen, wie lange die Realisierung eines solchen Projektes dauert, müssen wir direkt nach der Kommunalwahl beginnen mit allen Verantwortlichen Gespräche zu führen und die Planungen voranzutreiben. Die gemeinsam durchgeführten Workshops des Würzburger Stadtrats zusammen mit dem Kreistag stimmen mich zuversichtlich. Der Tenor war klar, dass ein Ausbau des ÖPNV stattfinden muss und eine Erweiterung der Straßenbahn in den Landkreis wurde auch angesprochen.“, so Sven Winzenhörlein. Bis es soweit ist, muss auf jeden Fall von Höchberg kommend stadteinwärts eine Busspur eingezeichnet werden.

Zum Weltfrauentag kam auf Einladung des Höchberger Bürgermeisterkandidaten Sven Winzenhörlein die Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth nach Höchberg. Im Pfarrheim Mariä Geburt lauschten die zahlreichen Gäste ihrem Impulsvortrag zu Thema „Endlich gleichberechtigt?“. Für viele Dinge, die wir heute als selbstverständlich ansehen, mussten Frauen lange kämpfen. Das Wahlrecht in Deutschland gibt es erst seit 1918, Vergewaltigung in der Ehe ist gar erst seit 1997 strafbar. Politiker wie Horst Seehofer und Friedrich Merz haben sogar damals gegen dieses Gesetz gestimmt. In manchen Ländern dieser Welt geht es mit den Frauenrechten sogar wieder rückwärts. So ist in Russland Gewalt in der Ehe nun wieder keine Straftat mehr. Doch obwohl Frauen schon viel mehr zugestanden wird als früher, so Claudia Roth, „Fordern wir mehr. Wir sind 52 % Frauen auf der Welt, wir wollen auch die Hälfte der Macht auf Erden, nicht erst im Himmel!“.

Mit auf dem Podium saß die Margetshöchheimer Winzerin Ilonka Scheuring. Während ihrer Ausbildung zur Weintechnologin war sie in ihrem Jahrgang eine der sehr wenigen Frauen, im Jahrgang über und unter ihr gab es keine angehenden Winzerinnen. Und es kam auf Messen schon vor, wenn sie mit einem Mann an ihrem Stand Dienst tat, dass der Mann als Chef angesprochen wurde. Die Girls-Days, durch die Mädchen technische Berufe nähergebracht werden sollen, bringen wirklich etwas, so die ebenfalls auf dem Podium vertretende Physikerin Dr. Michaela Reim vom Zentrum für angewandte Energieforschung (ZAE) in Würzburg, „Wenn Frauen die Dinge erklären“, fügt sie mit einem Schmunzeln hinzu. „Frauen erklären Dinge einfach anders und einfacher verständlich als Männer dies tun.“ Denn obwohl Mädchen in der Schule in Mathe und Physik oftmals klar besser als Jungs sind, spiegelt sich das im Studium und Beruf nicht in der Anzahl der Absolventinnen wider. Die Mutter von fünf Kindern hat Familie, Studium, Promotion und Job unter einen Hut gebracht, auch dank eines Mannes, der sie dabei tatkräftig unterstützt hat. Auch wenn es in der einen oder anderen Situation schon schwer war loszulassen und die Verantwortung abzugeben.

„Frauen in die Politik“ war das Thema, das der Moderator Sven Winzenhörlein mit der Grünen Landratskandidatin Karen Heußner besprach. Die gleichlautenden Seminare im Landratsamt Würzburg waren immer sehr gut besucht. Warum sind dann so wenige Frauen in der Politik? „Weil Frau sich nicht in die erste Reihe stellt, wenn sie nicht hundertprozentig davon überzeugt ist die Position richtig auszufüllen!“, so Heußner. Claudia Roth pflichtet ihr bei: „Wenn ich eine Talkshowanfrage bekomme sage ich auch mal ab wenn ich vom Thema nicht wirklich eine Ahnung habe. Die wenigsten Männer würden das tun.“ Bezüglich der oft kritisierten Frauenquote der Grünenhat sie eine klare Meinung: „Wenn eine Frau nur wegen der Quote in eine bestimmte Position kommt aber nichts drauf hätte wäre sie schnell wieder weg. Bisher sind wir damit immer gut gefahren.“

Triff Claudia Roth in Höchberg
Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages
 
Endlich Gleichberechtigt? 
Aufräumen mit Rollenklischees
Vortrag und Podiumsdiskussion mit Frühstück
 
Rednerinnen:
Claudia Roth, MdB
Karen Heußner, Landratskandidatin
Dr. Michaela Reim, Physikerin
Ilonka Scheuring, Winzerin
 
Moderation:
Bürgermeisterkandidat Sven Winzenhörlein.
 
Ablauf:
10.00 Uhr: Begrüßung und Frühstücken
ab 10.15 Uhr: Begrüßung und Impuls: Claudia Roth, anschließend Podiumsdiskussion und offene Runde
 
Pfarrheim Mariä Geburt, Jägerstraße 3, Höchberg

Am Donnerstag, 05.03.2020, um 19:30 Uhr, geht es im Kulturstüble in Höchberg, Hauptstraße 76 um das Thema "Straßenbahn nach Höchberg, Zahlen, Daten, Fakten". Referent ist Niklas Dehne, er ist Verkehrsplaner bei der WSB Würzburger Straßenbahn GmbH und Mitglied im Landesvorstand des VCD. Im Vortrag geht es um modernen und zukunftsfähigen ÖPNV und um die Erweiterung der Straßenbahnlinie nach Höchberg. Die Veranstaltung wird vom Grünen Bürgermeisterkandidat Sven Winzenhörlein moderiert.

Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bayerischen Landtag, Katharina Schulze, kam auf Einladung des Höchberger Bürgermeisterkandidaten Sven Winzenhörlein ins Kulturstüble. Vor über 60 interessierten Besuchern referierten sie gemeinsam zum Thema „Klimaschutz vor Ort“ und wie die Landtagsfraktion einen Höchberger Bürgermeister unterstützen kann. Z.B. werden Förderprogramme für Projekte wie Klimamanager und der Ausbau von Straßenbahnen im Landtag beschlossen.

Konkret ging es bei der lebhaften Diskussion „Klimaschutz vor Ort“ um Themen wie Verkehr, Ausbau des ÖPNV, Energieeinsparung, Energiegewinnung aus regenerativen Energiequellen und dem Verkauf regionaler Produkte in einem Dorfladen vor Ort. Ebenso müssen, wo immer möglich, auch auf öffentlichem Grund Bäume gepflanzt und gepflegt werden.

Es wurden auch die Höchberger Erstwählerinnen und Erstwähler eingeladen, Fragen an Katha Schulze und Sven Winzenhörlein zu stellen. Ein Thema, das viele beschäftigt ist z.B. der fehlende Nachtbus.

Katharina Schulze richtete zu Beginn das Wort an die anwesenden Wählerinnen und Wähler im Hinblick auf den rechtsextremen Anschlag in Hanau am 15. März, ihre Stimmen keiner rechtsextremen Partei zu geben, sondern die Demokratie zu stärken „Bitte gehen Sie wählen und wählen Sie demokratisch!“ so Schulze.

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